Nach seiner Schlosserlehre studierte Cathomas an der Schauspiel-Akademie Zürich. Ab 1992 spielte er an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg, Christoph Marthaler, Johann Kresnik, Frank Castorf, Leander Haußmann, Martin Kušej und Stefan Bachmann.
Seit 2002 spielt Cathomas vor allem an der Berliner Schaubühne, zu deren Ensemble er seit der Spielzeit 2004/2005 gehört. Dort spielte er in Aufführungen von Ostermeier, Sanchez, Luk Perceval, Sebastian Nübling und Falk Richter. Als Regisseur inszenierte Cathomas 2003 Peanuts von Fausto Paravidino, 2004 sein fünfteiliges Projekt Bibel Factory und 2005 Oscar Wilde – Ein Rausch, alle drei am Berliner Maxim-Gorki-Theater.
Filmographie (Auswahl)
2013: Recycling Lily, Regie: Pierre Monnard
2013: Freiland, Regie: Moritz Laube
2010: Wolfsfährte, Regie: Urs Egger
2008: Happy New Year, Regie: Christoph Schaub
2007: Chicken Mexicaine, Regie: Armin Biehler
2006: Schwarze Schafe, Regie Oliver Rihs
2003: New Found Land, Regie: Georg Mass
Lily – Johanna Bantzer
Johanna Bantzer wurde 1978 in Zürich geboren, in Hamburg wuchs sie auf.
Von 1999 bis 2003 machte sie die Ausbildung an der Theaterhochschule Zürich und war danach bis 2006 festes Ensemblemitglied am Theater Basel.
Für ihre Rolle im Kinospielfilm »Strähl« gewann sie 2004 den Max-Ophüls-Preis als »Beste Nachwuchsdarstellerin« und 2005 den Schweizer Filmpreis als »Beste Schauspielerin«.
2005 vertrat sie die Schweiz als Shooting Star bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin, Lissabon (Setubal) und Sevilla.
Für den Spielfilm »Der Freund« war sie 2008 für den Schweizer Filmpreis als »Beste Schauspielerin« nominiert.
Seit der Spielzeit 2009/10 ist Johanna Bantzer festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Hannover.
Filmographie (Auswahl)
2013: Recycling Lily, Regie: Pierre Monnard
2008: Der Fürsorger, Regie: Lutz Konermann
2008: Happy New Year, Regie: Christoph Schaub
2007: Tendoori love, Regie: Oliver Paulus
2005: Havarie, Regie: Xavier Koller
2004: Strähl, Regie: Manuel Flurin Hendry
Emma – Luna Dutli
Luna Dutli wurde 1999 in Stäfa, Zürich geboren, wo sie heute noch lebt.
Sie besucht zurzeit das Gymnasium. In ihrer Freizeit tanzt sie am liebsten Breakdance, spielt Tennis oder schwimmt im Zürichsee.
Luna plant, in der Zukunft weiterhin der Schauspielerei nachzugehen.
Falls das nicht klappt, sieht Luna sich als Innenarchitektin, Meeresbiologin oder Rechtsanwältin.
RECYCLING LILY ist Lunas erster Film.
Rita – Monica Gubser
Auf die Schauspielschule in Zürich folgten für Monica Gubser Engagements am Schauspielhaus Zürich (noch als Elevin), dem Stadttheater Basel und am Theater Biel-Solothurn. Monica Gubser ist heute freiberufliche Schauspielerin und auf verschiedenen Bühnen, vornehmlich in Zürich, anzutreffen. Neben einer Hauptrolle im Kinofilm Die Herbstzeitlosen spielte sie auch Rollen in Lüthi und Blanc, Eurocops und anderen Filmproduktionen. Ihre grössten Theaterrollen waren in ihrer Zeit in Biel-Solothurn die Antigone und die Hermia aus dem Sommernachtstraum. Heute lebt sie in Zuchwil bei Solothurn.
Heute lebt sie in Zuchwil bei Solothurn.
Filmographie (Auswahl)
2013: Reycling Lily, Regie: Pierre Monnard
2013: Clara und das Geheimnis der Bären, Regie: Tobias Ineichen
2012: Der Teufel von Mailand, Regie: Markus Welter
2010: Verstrickt und zugenäht, Regie: Walter Weber
2006: Die Herbstzeitlosen, Regie: Bettina Oberli
2002: Lüthi und Blanc (TV-Serie), Regie: Stephan Schmucki
Bähler – Peter Jecklin
Nach der Ausbildung zum Schauspieler am Konservatorium für Musik & Theater Bern (heute Hochschule der Künste Bern) war Peter Jecklin unter anderem am Stadttheater Bern, dem Theater Basel, und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg fest engagiert. Er arbeitete unter anderem mit Jossi Wieler, Wilfried Minks, Matthias Hartmann, Dimiter Gotscheff, Hans Hollmann, Anselm Weber, Johann Kresnik, Samuel Schwarz, Stephan Müller und Mark Zurmühle zusammen. In den Jahren 1996–2004 arbeitete Peter Jecklin als Dozent für Schauspiel an der Hochschule der Künste Bern. Zurzeit arbeitet er als freier Schauspieler.
Filmographie (Auswahl)
2013: Recycling Lily, Regie: Pierre Monnard
2013: Clara und das Geheimnis der Bären, Regie: Tobias Ineichen
2010: Sennentuntschi, Regie: Michael Steiner
2010: Zu Zweit, Regie: Barbara Kulcsar
2008: Flug in die Nacht – Das Unglück von Überlingen, Regie: Till Endemann
2007: Hunkeler macht Sachen, Regie: Markus Fischer
2006: Marmorera, Regie: Markus Fischer
2005: Grounding – Die letzten Tage der Swissair, Regie: Michael Steiner
Monsieur Denis – Claude Blanc
Claude Blancs Karriere begann in den 50er Jahren, als er bei Radio Suisse Romandie als Radio Moderator und Programm Direktor anfing zu arbeiten. Von 1958 bis 1978 schrieb er an der berühmten Radio-Komödie „Les Aventures de Oin-Oin“, in der er auch mitspielte. Diese Show brachte Blanc grosse Popularität in der frankophonen Schweiz.In den 60er Jahren arbeitete Blanc am Theater und gründete die Theatergruppe „Bergamotte“, mit welcher er seit den 90er Jahren auf Tour geht.
In „Recycling Lily“ ist Blanc nun auch erstmals im Kino zu sehen.
Bruno – Peter Freiburghaus
Der in 1947 in Bern geborene Schauspieler erhielt seine Ausbildung am Konservatorium für Musik und Theater Bern. Anschließend arbeitete er an verschiedenen Theatern in Deutschland und der Schweiz sowie mit freien Gruppen in Bern, Berlin und New York als Schauspieler, Regisseur und Autor. 1991 gründete er mit seiner Lebenspartnerin das «Duo Fischbach». Als kauziges Hauswartsehepaar aus der Provinz hatten die beiden schnell gesamtschweizerisch und international grossen Erfolg.
Filmographie (Auswahl)
2013: Recycling Lily, Regie: Pierre Monnard
2013 Dinu - der Schwerkraft entgegen, Regie: Simon Aeby
2012 Tatort: Hanglage mit Aussicht, Regie: Sabine Boss